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Wie man es mit rauen und gezahnten Abschnitten beim Laserschneiden von Kohlenstoffstahl macht

Beim Laserschneiden von Kohlenstoffstahl ist der Querschnitt rau und gezackt. Dies ist in der Regel nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen, sondern auf die Fehlkonfiguration mehrerer Prozessparameter. Im Folgenden finden Sie detaillierte Lösungsansätze aus zwei Perspektiven: die Hauptursachen und systematische Schritte zur Fehlerbehebung..

TDie Hauptursachenanalyse.

Der raue und gezackte Bereich ist im Wesentlichen auf eine instabile Energiezufuhr und eine unzureichende Abführung der Hilfsgas-Schlacke zurückzuführen. Dies lässt sich im Einzelnen in folgende Kategorien zusammenfassen:

1. Probleme mit Prozessparametern (am häufigsten):

• Die Schnittgeschwindigkeit stimmt nicht überein:Bei zu hoher Geschwindigkeit ist die Energieakkumulation unzureichend, ein kontinuierlicher Schnitt kann nicht erfolgen, wodurch Fehler und Sägezahnungen entstehen; bei zu niedriger Geschwindigkeit kommt es zu übermäßigem Abbrennen, wodurch das Material stark aufgeschmolzen und rau wird.

Die Laserleistung ist zu gering:Die Leistung reicht nicht aus, um das Material vollständig zu verdampfen oder zu schmelzen, was zu Durchtrennungen, hängender Schlacke und einer rauen Schnittfläche führt.

• Probleme mit Hilfsgasen:

• Falscher Luftdruck:Der Luftdruck ist zu niedrig, um die Schlacke rechtzeitig wegzublasen, und die Schlacke haftet am unteren Teil des Schnitts und bildet Zacken und Grate; ein zu hoher Luftdruck kann einen Kühleffekt auf die Schnittnaht haben und die Energiekonzentration beeinträchtigen.

Unzureichende Gasreinheit:Unzureichende Sauerstoffreinheit (bei Kohlenstoffstahl üblicherweise ≥ 99,95%) verringert die Effizienz der Oxidationsreaktion, was zu einer unzureichenden Verbrennung und zur Bildung einer rauen Oberfläche führt.

•Falsche Fokusposition:Ist der Fokus zu tief oder zu flach, reicht die Energiedichte des Strahls nicht aus, um eine saubere Schnittlinie zu erzeugen. Der Fokus ist einer der wichtigsten Parameter, die die Qualität des Schnitts beeinflussen.

2. Probleme mit dem Geräte- und Hardwarestatus:

•Verschleiß oder Verschmutzung der Düse:Verformungen der Düsenöffnung und Verstopfungen beim Sputtern führen zu Störungen des Gasströmungsfeldes und verhindern ein effektives Abblasen der Schlacke.

•Verschmutzung oder Beschädigung der Linse:Es gibt Flecken oder Beschädigungen am Schutzspiegel und am Fokussierspiegel, die die Laserenergie streuen, was zu einer Verringerung der tatsächlich am Werkstück ankommenden Leistung und einer Verschlechterung der Strahlqualität führt.

• Lose Führungen/Zahnräder und andere mechanische Bauteile:Das Bewegungssystem ist nicht stabil, es entsteht ein Ruckeln, das sich direkt im Schnittbereich widerspiegelt und eine Zickzacklinie bildet.

• Schlechte Strahlqualität:Der Laser selbst liefert im Spotmodus keine gute Leistung, die Energieverteilung ist nicht konzentriert.

3. Material und Verarbeitungsumgebung:

• Rost, Farbe oder Beschichtung auf der Oberfläche des Materials:Diese Verunreinigungen absorbieren und reflektieren den Laser ungleichmäßig und stören den Schneidprozess.

• Die Qualität des Materials selbst:Die ungleichmäßige Zusammensetzung der Platte und die hohen inneren Spannungen führen auch zu ungleichmäßigen Schnittergebnissen.

• Die Platte ist nicht abgeflacht:Während des Schneidevorgangs gerät die Platte in Wellenbewegung, wodurch sich die Fokusposition ständig ändert.

SSystematische Untersuchung und Lösung (von einfach bis schwierig)

Bitte befolgen Sie die folgenden Schritte zur Überprüfung und Anpassung; mit hoher Wahrscheinlichkeit lässt sich das Problem dadurch lösen.

Der erste Schritt: grundlegende Inspektion und Vorbereitung

1. Optisches System prüfen und reinigen:

• Nach dem Abschalten den Fokussierspiegel und den Schutzspiegel prüfen und reinigen. Sollten sich Kratzer oder Flecken befinden, die sich nicht entfernen lassen, diese umgehend austauschen.

Dies ist der erste Schritt, um eine hohe Strahlqualität und minimale Wartungskosten zu gewährleisten.

2. Düse prüfen und gegebenenfalls austauschen:

• Prüfen Sie, ob die aktuell verwendete Düsenöffnung zur Dicke der Platte passt (in der Regel kann die Düsenöffnung etwas größer sein, je dicker die Platte ist).

• Prüfen Sie, ob die Düsenöffnung abgenutzt (oval geworden) oder durch Schlacke verstopft ist. Ersetzen Sie sie im Problemfall umgehend durch eine neue Düse.

3. Gasreinheit und -druck prüfen:

• Bestätigen Sie, dass die Sauerstoffreinheit den Anforderungen entspricht (≥ 99,95%).

• Überprüfen Sie die Gasleitung auf Lecks.

Die Einstellung des Luftdrucks orientiert sich an den Empfehlungen des Geräteherstellers und ermöglicht Feineinstellungen. Bei Verzahnungen und Schlackenablagerungen kann man versuchen, den Luftdruck versuchsweise zu erhöhen (z. B. um 0,5–1 bar), um die Wirkung zu beobachten.

Schritt 2: Optimierung der Kernprozessparameter

Bei der anschließenden Inbetriebnahme wird dringend empfohlen, das „Testdiagramm für den Schneidprozess“ (eine Art quadratisches Diagramm, das viele verschiedene Parameterkombinationen enthält) zu verwenden, um schnell die beste Parameterkombination zu vergleichen und zu finden.

1. Die Fokusposition anpassen:

Dies ist der entscheidendste Schritt. Die Fokusposition basiert üblicherweise auf Null (Plattenoberfläche) und ist nach unten negativ.

• Aktuelles Phänomen (grob und zackig): Es ist wahrscheinlich, dass der Fokus zu tief (zu großer negativer Wert) oder zu flach (positiver Wert) ist.

• Debugging-Methode: Ausgehend von den vorhandenen Parametern wird die Fokusposition systematisch in Schritten von 0,2 mm oder 0,5 mm von niedrig nach hoch (oder umgekehrt) verändert, um Probeschnitte durchzuführen. So finden Sie die optimale Fokusposition mit dem glattesten Schnitt und den kleinsten Schwenkzahnungen. Beim Schneiden von Kohlenstoffstahl liegt der Fokus üblicherweise etwa ein Drittel der Blechdicke unterhalb der Blechoberfläche.

2. Schnittgeschwindigkeit und Leistung optimieren:

• Prinzip:Leistung und Geschwindigkeit müssen aufeinander abgestimmt werden.

• Aktuelles Phänomen (grob gezackt):Zuerst vermuten Sie, dass die Geschwindigkeit zu hoch oder die Leistung zu niedrig ist.

• Debugging-Methode:

Methode A (konstante Leistung): Die aktuelle Leistung wird konstant gehalten, die Schnittgeschwindigkeit schrittweise reduziert und die Veränderung des Schnittbildes beobachtet. Verringert sich die Sägezahnbreite, war die ursprüngliche Geschwindigkeit zu hoch.

Methode B (konstante Geschwindigkeit): Die aktuelle Geschwindigkeit beibehalten, die Laserleistung schrittweise erhöhen und die Querschnittsveränderungen beobachten. Verbessert sich der Querschnitt, war die ursprüngliche Leistung unzureichend. Optimal ist es, den Punkt zu finden, an dem der Laser gerade durchtrennt wird und eine glatte Schnittfläche entsteht. Ist die Geschwindigkeit zu hoch, entstehen Fehler und Zacken. Ist sie zu niedrig, führt dies zu Überhitzung des Blechs und starker Schlackenbildung am Boden.

3. Gasdruck feinjustieren:

• Nach der Einstellung von Fokus, Geschwindigkeit und Leistung sollte der Luftdruck feinjustiert werden.

• Beobachten Sie den Funken beim Schneiden: Im Idealfall ist der Funke lang und gleichmäßig und sprüht nach unten. Sind die Funken spärlich, kurz und auseinanderlaufend, sind Luftdruck oder -geschwindigkeit ungeeignet.

• Bei Verzahnungen und hängender Schlacke ist es in der Regel wirksam, den Luftdruck entsprechend zu erhöhen.

Schritt 3: Erweiterte Prüfung

Wenn keiner der oben genannten Schritte zum Erfolg führt, müssen tieferliegende Probleme in Betracht gezogen werden.

1. Überprüfen Sie die mechanische Struktur des Geräts:

• Prüfen Sie, ob Balken, Zahnrad und Zahnstange locker sind. Bewegen Sie den Schneidkopf von Hand, um festzustellen, ob ungewöhnliches Spiel oder Wackeln vorhanden ist.

• Achten Sie bei niedrigem Drehzahlgrad auf einen ruhigen Lauf der Maschine. Mechanische Lockerungen können direkt zu Schneidkanten führen.

2. Überprüfen Sie die Laserleistung:

• Überprüfen Sie nach Möglichkeit mit einem Laserleistungsmesser, ob die tatsächliche Ausgangsleistung dem Sollwert entspricht.

Die Verschlechterung des Strahlmodus (z. B. der Wechsel vom Grundmodus TEM00 zu einem Modus höherer Ordnung) führt ebenfalls zu einer Verringerung der Schneidleistung. In diesem Fall ist es notwendig, den Gerätehersteller für eine professionelle Inspektion und Wartung zu kontaktieren.

Zusammenfassung und Checkliste für schnelle Maßnahmen

Wenn dieses Problem auftritt, gehen Sie wie folgt vor:

1. Änderung:Ersetzen Sie den Schutzspiegel und die Düse durch einen neuen, sauberen Schutzspiegel.

2. Anpassen:Die Fokusposition sollte systematisch angepasst werden; dies ist der schnellste Weg, um Ergebnisse zu erzielen.

3. Fallen lassen:Reduzieren Sie die Schnittgeschwindigkeit entsprechend.

4. Erhöhen:Falls die Geschwindigkeitsreduzierung nicht zum Erfolg führt, versuchen Sie, die Laserleistung zu erhöhen.

5. Prüfen:Prüfen Sie, ob die Sauerstoffreinheit und der Luftdruck korrekt sind, und erhöhen Sie den Luftdruck gegebenenfalls.

6. Test:Sollte das Problem weiterhin bestehen, führen Sie einen Schneidprozesstest durch, um die beste Parameterkombination für die aktuelle Platte zu ermitteln.

7. Verbindung:Sollten alle Methoden fehlschlagen, kontaktieren Sie umgehend den Kundendienst des Geräteherstellers, um den Zustand des mechanischen Getriebes und des Lasers zu überprüfen.

Laserschneiden ist eine Kunst, die Feingefühl erfordert und die perfekte Abstimmung der vier Kernelemente Leistung, Geschwindigkeit, Gas und Fokus voraussetzt. Geduldiges und systematisches Debuggen ist der Schlüssel zur Lösung solcher Probleme.


Veröffentlichungsdatum: 01.12.2025