Mit dem Fortschritt der Zeit hat sich die Laserschneidmaschine in allen Lebensbereichen weit verbreitet, und die Entwicklung der Geräte und Technologien schreitet rasant voran. Viele Kunden haben jedoch weiterhin Probleme beim Schneiden dicker Bleche, da die Anforderungen an Laserschneidmaschinen relativ hoch sind. Daher werden in der Regel Hochleistungslaserschneidmaschinen eingesetzt. Obwohl auch mit diesen Maschinen dicke Bleche geschnitten werden können, treten dabei nicht immer Probleme auf. Qingyuan Laser spricht heute mit Ihnen über einige Punkte, die beim Laserschneiden dicker Bleche beachtet werden sollten:
1. Durchstanzen dicker Bleche: Das Laserdurchstanzen ist der erste Arbeitsschritt vor dem Schneiden. Je dicker das Blech, desto länger die Durchstanzzeit. Um die Schneidleistung zu verbessern, optimieren viele Hersteller von Laserschneidmaschinen daher die Durchstanzzeit. Ein häufiges Problem beim Durchstanzen ist das Aufplatzen des Materials. Ursache hierfür ist die Verwendung von Hochleistungs-Laserdurchstanzen, die zwar schnell erfolgen, aber die hohe Energiemenge, die in die Durchstanzung eingebracht wird, erhöht die Temperatur des Blechs und beeinträchtigt den nachfolgenden Schneidprozess. Bei der Durchstanzung mit Niedrigleistungspulsen ist die Durchstanzzeit sehr lang, was zu einer geringeren Schneidleistung und höheren Stückkosten führt.
2. Schnittbereich: Das Laserschneiden dicker Bleche ist deutlich schwieriger als das dünner Bleche, und die Schnittkanten sind optisch anspruchsvoller als bei dünnen Blechen, was zu geringerer Genauigkeit führt. Es kann sogar zu starker Schlackenbildung kommen, wodurch die Leistungsfähigkeit der Laserschneidanlage beeinträchtigt wird. Die Anforderungen an Laserschneidanlagen für dicke Bleche sind relativ hoch. Daher ist es wichtig, bei der Auswahl einer Laserschneidanlage einen Hersteller mit hoher Leistung zu wählen.
3. Rolle und Einfluss von Hilfsgasmasse und Luftdruck: Am Beispiel von Sauerstoff spielt Sauerstoff eine wichtige Rolle beim Faserlaserschneiden von mittelstarken und dicken Kohlenstoffstahlplatten. Der Laser dringt in die Werkstückoberfläche ein und erzeugt ein kleines Loch. Während sich der Laserstrahl in Schnittrichtung bewegt, bildet sich um das Loch und die Schnittfuge herum eine oxidierte Schmelze. Sauerstoffreinheit und -druck haben einen großen Einfluss auf das Laserschneiden. Enthält der Sauerstoff viele Verunreinigungen, liefert er nicht genügend Energie, um am Schnittgrund eine hochflüssige Schmelze zu bilden, was die Schnittqualität und -geschwindigkeit verringert. Messungen von Masse und Druck des Hilfsgases an verschiedenen Stellen der Schnittfuge ergaben, dass die Wirkung des Hilfsgases umso geringer und die Aufrechterhaltung der Schnittqualität umso schwieriger wird, je schmaler die Schnittfuge ist. Daher ist die Kontrolle der Hilfsgasqualität und des Luftdrucks entscheidend für eine optimale Schnittfugenbreite und damit für eine hohe Schnittqualität.
Veröffentlichungsdatum: 28. Februar 2023


