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Wartungstipps für Laserrohrschneidmaschinen

Jede Anlage unterliegt im Betrieb einem gewissen Verschleiß. Um die hohe Leistungsfähigkeit der Anlage dauerhaft zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Wartung unerlässlich. Dies gilt auch für Laser-Rohrschneidmaschinen. Neben der Wartung des Maschinentisches ist insbesondere die Wartung des Spannfutters von entscheidender Bedeutung. Im Folgenden gebe ich Ihnen einige Tipps zur Wartung Ihrer Laser-Rohrschneidmaschine.

1. Schmierung des Spannfutters: Tragen Sie regelmäßig Schmiermittel auf das Spannfutter auf, um eine hohe Genauigkeit während der Bewegung zu gewährleisten. Achten Sie bei der Schmierung auf die korrekte Anwendung, da eine falsche Schmierung dazu führen kann, dass pneumatische Spannfutter bei niedrigem Druck nicht ordnungsgemäß funktionieren, die Spannkraft nachlässt, die Spanngenauigkeit unzureichend ist, es zu abnormalem Verschleiß oder Blockieren kommt.

2. Verwenden Sie Molybdändisulfidfett (üblicherweise schwarzes Fett) und füllen Sie die Spannfutterdüse so lange mit Öl, bis dieses an der Spannbackenoberfläche oder der Spannfutterbohrung austritt. Bei längerem Betrieb des Spannfutters mit hoher Drehzahl oder bei längerer Bearbeitung mit Sauerstoffunterstützung ist eine stärkere Schmierung erforderlich. Die Schmierfrequenz muss entsprechend den jeweiligen Betriebsbedingungen angepasst werden.

3. Nach Abschluss der Bearbeitung ist es erforderlich, Staubablagerungen am Spannfutter und in der Führungsbahn regelmäßig mit Druckluft zu entfernen. Es wird empfohlen, die Spannbacken alle 3–6 Monate zu reinigen, um die Oberfläche sauber zu halten und zu schmieren. Prüfen Sie die Teile auf Risse und Verschleiß und tauschen Sie sie bei starkem Verschleiß aus. Nach der Prüfung und der korrekten Schmierung der Spannklauen kann das Spannfutter montiert werden.

4. Spezielle oder nicht standardmäßige Werkstücke erfordern ein spezielles Spannfutter. Standard-Laserschneidfutter sind für symmetrische, geschlossene Rohre geeignet. Die Verwendung für unregelmäßige oder ungewöhnliche Werkstücke kann zu Fehlfunktionen des Spannfutters führen. Ein zu hoher Gasdruck im Spannfutter kann ebenfalls zu Überlastung oder Abschaltung des Spannfutters führen, wodurch das Werkstück zusätzlich eingeklemmt wird und die Lebensdauer des Spannfutters verkürzt wird. Auch ein zu großer Spannfutterspalt kann Probleme verursachen.

5. Um Rost am Spannfutterteil zu vermeiden, ist die Rostvermeidung ein weiterer wichtiger Punkt. Rost am Spannfutter verringert die Spannkraft, das Werkstück kann nicht mehr eingespannt werden, was die Produktionsgenauigkeit und -effizienz ernsthaft beeinträchtigt.


Veröffentlichungsdatum: 23. März 2023