Erstens, Vibrationen. Vibrationen an einer Laserschneidmaschine führen zu unsauberen Schnittkanten. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen die Umgebung der Maschine, beispielsweise der Wassertank. Dieser sollte während des Schneidprozesses nicht zu nah an der Maschine platziert werden. Ist er zu nah, vibriert die Maschine während des Betriebs. Dies wiederum verursacht Vibrationen beim Schneiden des Materials und beeinträchtigt die Schnittkante.
Zweitens, Maschinenparallelität. Ist die Maschinenparallelität nicht korrekt eingestellt, läuft die Maschine unrund und erzeugt Vibrationen. Dadurch entstehen Sägezahnkanten am Werkstück. Drittens, nicht arretierte Linse. Ist die Linse nicht arretiert, vibriert sie während des Betriebs und somit auch beim Schneiden. Dies führt zu unsauberen Schnittergebnissen und Ausfransungen. Viertens, Zahnradsitz und andere Aspekte. Liegt die Kante des Zahnradsitzes zu nah am Lagersitz an, kann dies zu Schlupf führen. Fünftens, Gleitschienenverschleiß. Verschleiß am Gleitstück oder Ablagerungen in der Gleitschiene können zu einem Wackeln auf der Führungsschiene und damit zu Sägezahnkanten beim Schneiden führen.
Sechstens, die Führungsschiene ist nicht parallel. Die beiden Führungsschienen in Y-Richtung sind nicht parallel montiert. Dadurch kann es beim Betrieb zu Blockierungen kommen. Beim Schneiden entstehen außerdem Sägezahnmuster. Falls beim Schneiden mit der Laserschneidmaschine ein Sägezahnmuster auftritt, können Sie den Laserkopf mit der Hand festhalten und ihn laufen lassen, bis er nicht mehr ruckelt. Wenn dies nicht der Fall ist, liegt wahrscheinlich ein Problem mit dem Schieber vor. Falls diese noch vorhanden sind, überprüfen Sie Riemen und Zahnräder. Falls ein neues Teil das gleiche Problem aufweist, wurde es wahrscheinlich falsch montiert oder die Steuerung und der Motor sind nicht aufeinander abgestimmt.
Veröffentlichungsdatum: 30. März 2023


