Kopfbanner

Einführung in die Laserschweißspitzen für Aluminiumlegierungen

Aluminiumlegierungen zeichnen sich durch geringe Dichte, hohe Festigkeit und gute Korrosionsbeständigkeit aus und finden daher breite Anwendung in der Automobilindustrie, im Bereich der erneuerbaren Energien, der Luft- und Raumfahrt sowie im Bauwesen. Laserschweißen wird heutzutage häufig in der Produktion und Fertigung von Aluminiumlegierungsprodukten eingesetzt. Im Vergleich zu herkömmlichen Schweißverfahren bietet Laserschweißen eine höhere Produktionseffizienz, eine bessere Schweißnahtqualität und ermöglicht hochpräzises Schweißen sowie die Automatisierung komplexer Strukturen.

Laserschweißen ist eine Technologie, bei der ein hochenergetischer Laserstrahl auf die Metalloberfläche gerichtet wird. Das Metall schmilzt und erstarrt anschließend durch die thermische Kopplung zwischen Laser und Metall zu einer Schweißnaht. Je nach Wirkungsmechanismus des Laserschweißens lassen sich zwei Verfahren unterscheiden: Wärmeleitschweißen und Tiefschweißen. Wärmeleitschweißen wird hauptsächlich beim Verschweißen von Präzisionsteilen oder im Mikro-Nano-Bereich eingesetzt. Tiefschweißen hingegen findet vor allem Anwendung beim Schweißen von Werkstoffen, die einen vollständigen Durchschweißen erfordern. Dabei verdampft das Material, und im Schmelzbad bildet sich ein sogenanntes Keyhole-Phänomen. Es ist derzeit das am weitesten verbreitete Laserschweißverfahren und wird insbesondere für das Schweißen von Aluminiumlegierungen bevorzugt.

cf764df5d9135f64cad3bc3c98388052_caae3fc09b


Veröffentlichungsdatum: 17. März 2023